kleine Wolke

 © by kleine Wolke

 
 

Wie weit?

 
Pfui der Kriecher  
Pfui der Heuchler  
pfui der Schlange List  
 
Pfui der kranken  
Menschgedanken  
    die den Mensch zerfrißt  
 
Große knechten  
   und entrechten  
 die Welt schmeckt längst vergoren  
 
Gifte kriechen  
Träume siechen  
                                                               
 
 
Innere Friede
 
Im Ursprung des Elend's
entdeckt man die Quelle
das Maß aller Dinge
das Fähigkeit heißt
                                                  
 
 
Komm...
 
ruh' dich aus bei mir
werfe deine schatten,
die schlaflos dich
durchwandern,
in die stille
der nacht
 
spür
in deinen
augen
den horizont
in salz getaucht,
 
was das denken
dir versagt,
pflanzt sich
ein in mir
macht mich stark
für dich
 
wächst mich
dir entgegen.
                                                                       
 
 
Ein Funke
 
Nur einen Funken
wollte ich Dir
schenken
in der Dunkelheit
der Nacht.
Du gabst mir Rückenwind
entfachtest ein
loderndes Inferno.
Nun stehe ich hier,
gefangen in diesen
Flammen
habe Angst zu
verbrennen
und
das Du über mich
triumphiert.
 
 
 
 usgelaugtes/abgestandenes
 
 komm!
 
 gießen wir den
 krug
 der doch so voll
 davon
 in den abguss
 des gewesenen
 
 terfen aus
 die netze
 füllen frisch
 die tropfen
 in die kleiner
 werdenden zeit
 so dass in
 uns'rer mitte
 keimt eine
 neue saat.
                                                       
 
 

Das Schönste ist umsonst

 
Nur einen Steinwurf weit entfernt
winkt mir ein warmes Lächeln
ein Augenblick wie Licht gestreut
verzaubert mir das graue Heut
~~~~~~~~~~~~
Sekundenrausch, so nebenbei
als wär's ganz ausversehen
ein warmes Mild, ganz ohne Wort
trag dieses Leuchten mit mir fort
~~~~~~~~~~~~

Nun singt es in mir drin und lacht

das Grau ist längst verschwunden
drum schenke ich es dir sogleich
mich macht's nicht arm,
doch dich macht's reich.

~~~~~~~~~~~~

                                                                        
 
 

Ich

 
Lass mich so sein
wie ich bin
 
wenn Du mich
zurechtbiegst
 
geht mein Wert
verloren.
                                                                
 
 

Ich

 
Nein - schleif mich nicht rund
lass Ecken und Kanten mir
fall sonst durch Dein Netz
                                                                                         
 
 

Du

 
legtest
dein lächeln
in meine augen
~~~~
es
wuchs herznah
mir entgegen
~~~~

wird

getragen von
zwei träumen
~~~~
die
entfesselt
&
gefangen
~~~~
in meiner
tiefe
ruhen
 
 
 
 Wieviel leben
 
 Ein Wort
 &
 ein Gedanke
 schäumen in
 meinen Quellen
 
 greifen sich einen
 Lichtton
 
 klimmen am Windfang
 sich zutage
 
 unter meiner Haut
 unter meinen Händen
 muss ich lebendig sein
 
 die Uhr stiehlt sich die Zeit
                                                      
 
 
Warum...
 
soll ich Deinen süßen
Worten
nicht lauschen
deinen suchenden
Mund
nicht küssen
deinen bittenden
Körper
nicht lieben
********
es hassen sich
genug

Menschen

                                                      
 
 

Für Dich geh' ich durch's Feuer

 
Zur Katze werd’ ich, wie du weißt
wenn dich jemand kratzt und beißt
tut dich einer richtig kränken
werd’ ich, ohne zu bedenken
ihn mit dem kleinen Hackebeilchen
in winzig kleine Puzzleteilchen

zerlegen, wie’s ein Metzger tut

mich laben dann an seinem Blut
Oh – ich werd’ zum Raubgetier!
will irgend jemand schlechtes dir
zerfleische ihn vor Wut und blind
den Rest verstreu’ ich in den Wind.
                                                                                     

 

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